Kolpingtag 2015

Die Kirchen

Morgenlob "Mut zum Mitnehmen"

Das Morgenlob findet am Samstag, 19.9., um 9.30 Uhr in den Kölner Kirchen Groß St. Martin, St. Michael, St. Aposteln, St. Ursula, St. Agnes, St. Kunibert, St. Maria in der Kupfergasse, St. Kolumba, St. Heribert, St. Maria im Kapitol, St. Maria in Lyskirchen, St. Johann Baptist (Crux Jugendkirche), St. Pantaleon und St. Mauritius statt. In St. Andreas ist kein Morgenlob. Das Morgenlob wurde vorbereitet von der AG Jugend und Kirche der Kolpingjugend.

Mittagsgebet "Mut zum Unterwegssein"

Das Mittagsgebet findet am Samstag, 19.9., um 12.00 Uhr in den Kölner Kirchen St. Andreas, Groß St. Martin, St. Aposteln, St. Ursula, St. Agnes, St. Kunibert, St. Maria in der Kupfergasse, St. Kolumba, St. Maria im Kapitol, St. Maria in Lyskirchen, St. Johann Baptist (Crux Jugendkirche), St. Pantaleon, St. Mauritius und St. Michael statt. In der Kirche Groß St. Martin wird das Mittagsgebet von der Gemeinschaft von Jerusalem gestaltet. Das Mittagsgebet wurde vorbereitet vom Diözesanverband Köln.

Groß St. Martin
Die Basilika mit dem großen Vierungsturm und den vier Ecktürmen prägt das Panorama des südlichen Rheinufers. Die Grundmauern von Groß St. Martin stammen aus dem fünften Jahrhundert nach Christus. Seit dem zweiten Weltkrieg war die Kirche keine Pfarrkirche mehr, sodass Kardinal Meisner die Kirche 2009 an die benediktinische Gemeinschaft von Jerusalem übergab, welche eine neue Niederlassung in Köln gründete.

Diözesanpräses Jens Johanni (Würzburg) leitet den Morgenlob-Gottesdienst. Musikalische Gestaltung: Orgel. Den Gottesdienst zum Mittagsgebet leitet Bruder Jean-Tristan Taillefer (Ordensgemeinschaften von Jerusalem).

St. Aposteln
Der Bau der ehemaligen Stiftskirche St. Aposteln wurde 1021 vom Kölner Erzbischof Pilgrim in Auftrag gegeben. Pilgrim fand in der im westlichen Chor der Basilika gelegenen Krypta nach seinem Tod die letzte Ruhe. Die dreischiffige Basilika am Neumarkt wird von zwölf Säulen getragen. Diese stehen für die zwölf Apostel, die Patrone der Basilika.

Diözesanpräses Peter Meister (Passau) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, und Diözesanpräses Alois Zeller (Augsburg) zelebriert beim Mittagsgebt. Beide Gottesdienste werden musikalisch von der Band "effata!" (Münster) gestaltet.

St. Ursula
Die Damenstiftskirche St. Ursula entstand 1135 auf einem römischen Gräberfeld auf dem christliche Märtyrerinnen verehrt wurden. Namensgebend ist die Hl. Ursula, Stadtpatronin Kölns, welche der Legende nach mit elftausend Jungfrauen für ihren christlichen Glauben starb. Seit 2005 gibt es in der Basilika einen Gedenkort für die Kölner Märtyrer des 20. Jahrhunderts.

Diözesanpräses Ansgar Wiemers (Paderborn) leitet die Gottesdienste zum Morgenlob und Mittagsgebet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Agnes
Die Pfarrkirche St. Agnes mitten in der Kölner Neustadt-Nord gelegen, gibt dem Veedel seinen Namen: Agnesviertel. Der Bauunternehmer und Reichstagsabgeordnete Peter Joseph Roeckerath stiftete den Bau als Grabkirche für seine 1890 verstorbene Ehefrau. Patronin ist die Hl. Agnes, eine Märtyrerin, die um das Jahr 300 n. Chr. in Rom als zwölfjähriges Mädchen wegen ihres Glaubens hingerichtet wurde.

Diözesanpräses Thomas Gerber (Trier) leitet die Gottesdienste zum Morgenlob und Mittagsgebet, welche von "VISION", Band der Kolpingsfamilie München-Geising, musikalisch gestaltet werden.

St. Kunibert
Die nördlich vom Kölner Dom am Rhein gelegene Basilika St. Kunibert ist die jüngste der zwölf romanischen Kirchen Kölns. Mit dem Ende des Wiederaufbaus 1993 nach den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs ist die Kirche wieder Teil der Kölner Silhouette.

Diözesanpräses Walter Humm (Rottenburg-Stuttgart) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, und Diözesanpräses Heinz Peter Miebach (Hildesheim) den Gottesdienst zum Mittagsgebet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Maria in der Kupfergasse
Die 1715 erbaute Kirche St. Maria in der Kupfergasse umschließt die vorher errichtete Loretokapelle, in welcher ein Gnadenbild der Schwarzen Mutter Gottes verehrt wird. Auch Adolph Kolping betete häufig vor dem Bildnis. Die Kirche in der Kölner Innenstadt gehörte zu seinen Lieblingsplätzen. Während seiner Kölner Gesellenzeit bat er dort um Erleuchtung und fasste den Entschluss, Priester zu werden.

Diözesanpräses Wilfried Wittmann (Bamberg) leitet den Morgenlob-Gottesdienst und das Mittagsgebt. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Kolumba
Die ehemalige katholische Pfarrkirche St. Kolumba, die zu den ältesten und größten Kölner Pfarrkirchen zählte, wurde im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört. Übrig geblieben sind ein Teil der Außenmauern, das Turmuntergeschoss und der Vorraum der Pfarrkirche. Die Kapelle Madonna in den Trümmern wurde 1949/50 aus Kriegstrümmern nach einem Entwurf von Gottfried Böhm erbaut und 1950 geweiht. Böhm widmete die Kapelle der erhaltenen spätgotischen Pfeilermadonna, auch "Trümmermadonna" genannt.

Diözesanpräses Heinz Peter Miebach (Hildesheim) leitet den Morgenlob-Gottesdienst. Der Gottesdienst zum Mittagsgebet wird von Diözesanpräses Stefan Wissel (Regensburg) geleitet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Maria im Kapitol
Den Zusatz „im Kapitol“ trägt die Basilika St. Maria, weil sich an der Stelle zuvor eine römische Tempelanlage befand. Im Chor der größten romanischen Basilika Kölns steht eine Marienstatue. Eine Legende erzählt von einem Jungen, der täglich vor der Statue betete und dieser einen Apfel darbot. Zum Dank lächelte die Statue dem Jungen zu. Zur Erinnerung liegen vor der Statue jeden Tag frische Äpfel.

Diözesanpräses Franz Westerkamp (Münster) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, und Diözesanpräses Sebastian Gräßer (Dresden-Meißen) den Gottesdienst zum Mittagsgebet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Maria in Lyskirchen
Am südlichen, linksrheinischen Ufer befindet sich die kleinste romanische Kirche Kölns. Der Name der Basilika geht auf den Stifter Lisolus und die erste Bezeichnung "ecclesias Lisolvi" zurück. Im Volksmund heißt St. Maria in Lyskirchen auch Schifferkirche, weil dort die spätgotische Schiffermadonna verehrt wird. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts stand diese Figur in einer Nische an der Außenfassade der Kirche, wo sie von den Rheinschiffern gesehen und verehrt werden konnte.

Diözesanpräses Sebastian Gräßer (Dresden-Meißen) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, das Mittagsgebet leitet Diözesanpräses Jens Johanni (Würzburg). Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Johann Baptist (Crux Jugendkirche)
Bekanntheit erlangte eine der ältesten Kirchen Kölns, St. Johann Baptist, im Jahr 2004, als sich der Turm aufgrund des U-Bahnbaus 77 Zentimeter neigte. Nach den notwendigen Bauarbeiten wurde die Kirche 2010 der Jugend Kölns übergeben. Das Jugendpastorale Zentrum CRUX soll jungen Menschen Raum für Begegnungen geben.

Diözesanseelsorgerin Ursula Hüllen (Münster) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, und Diözesanpräses Wolf-Dieter Geißler (Freiburg) den Gottesdienst zum Mittagsgebet.

St. Mauritius
Die Gründung der Pfarrkirche St. Mauritius geht auf das Jahr 1135 zurück, als der Kölner Bürger Hermann de Scipionia und seine Frau Ida die Kirche St. Mauritius stifteten. Als Bauplatz wählte er dazu eine Stelle unmittelbar vor dem südlichen der drei Westtore der römischen Stadtmauer, an der Ausfallstraße nach Trier. Im 18. Jahrhundert wurde die Ausstattung der Kirche barockisiert. 1770-78 erhielt das Kloster einen Anbau, der bis heute erhalten geblieben und unter dem Namen "Wolkenburg" stadtbekannt ist. Nach Abriss der alten Kirche erfolgte 1865 die Einweihung der repräsentativen neugotischen Kirche.

Diözesanpräses Peter Jansen (Köln) leitet die Gottesdienste zum Morgenlob und Mittagsgebet. Beide Gottesdienste werden von der Jotaband aus Berlin musikalisch gestaltet.

St. Pantaleon
St. Pantaleon ist die Kirche der ehemaligen Benediktinerabtei in der südlichen Altstadt. In der Krypta liegt die Kaiserin Theophanu, Gemahlin des Kaisers Otto II., begraben. Sie brachte zur ihrer Vermählung mit dem Kaiser die Reliquien des Hl. Pantaleon, Märtyrer und Patron der Ärzte und Hebammen, nach Köln. Die Basilika wurde so zur ältesten Pantaleonskirche westlich von Byzanz.

Diözesanpräses Msgr. Stefan Killermann (Eichstätt) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, Diözesanpräses Martin Cudak (Essen) das Mittagsgebet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Heribert
Am rechten Rheinufer steht im Stadtteil Köln-Deutz die Kirche St. Heribert. Im Volksmund wird sie deshalb auch als Düxer Dom bezeichnet. In der 1896 erbauten Kirche ist der Heribertschrein ausgestellt. Dieser enthält die Reliquien des Erzbischofs Heribert von Köln und Gründers der Abtei Deutz.

Diözesanpräses Martin Cudak (Essen) leitet den Morgenlob-Gottesdienst. Musikalische Gestaltung: Orgel.

St. Michael
Die Kirche St. Michael im Belgischen Viertel am Brüsseler Platz verströmt wilhelminischen Geist in Materiali­tät, Farbigkeit und Proportion. St. Michael kennzeichnet ein basilikales gebundenes System auf lateinischem Kreuz. Nach dem Dom und St. Agnes ist St. Michael die drittgrößte Kirche Kölns. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Belgische Viertel durch alliierte Fliegerangriffe in Mitleidenschaft gezogen. Dabei wurde auch die Kirche St. Michael getroffen und der Vierungsturm sowie die Kuppel zerstört. Beim 1956 abgeschlossenen Wiederaufbau der Kirche wurde dann auf den Vierungsturm verzichtet.

Diözesanpräses Msgr. Reinhard Molitor (Osnabrück) leitet den Morgenlob-Gottesdienst, und Diözesanpräses Hans-Joachim Wahl leitet den Gottesdienst zum Mittagsgebet. Beide Gottesdienste gestaltet die Musikgruppe "Heaven & More" der Kolpingsfamilie Verne musikalisch.

St. Andreas
St. Andreas ist eine der zwölf großen romanischen Kirchen in Köln, die unweit des Doms liegt. Die dreischiffige Pfeilerbasilika ist seit dem 1. Januar 2010 eine Filialkirche der katholischen Kirchengemeinde St. Aposteln. In den Westteilen der Kirche sind Teile des spätromanischen Neubaus aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Der Nordquerarm wurde im 14. Jahrhundert gotisch erneuert. Ein Jahrhundert später wurden der romanische Ostchor und die Krypta für eine gotische Chorhalle abgerissen. Besonders sticht der romanische Vierungsturm hervor.

Dietmar Prielipp, Geistlicher Leiter im DV Aachen, leitet den Gottesdienst zum Mittagsgebet. Musikalische Gestaltung: Orgel.

© Raimund Spekking: St. Aposteln und St. Maria in der Kupfergasse.
© Rolf Heinrich: St. Maria in Lyskirchen.